Wasserkühlung
Prozessoren in PCs produzieren bei ihrer Arbeit viel Abwärme. Diese muss unbedingt abgeleitet werden, damit es nicht zu Schäden am Prozessor kommt. Zu diesem Zweck gibt es drei Systeme: Eine Kombination aus Kühlkörper und Lüfter, die Heatpipe und eine Wasserkühlung.
Lüftersysteme sind oft laut und wenn die Lüfter leise sein sollen, müssen sie entsprechend groß sein. Kleine, leise und gleichzeitig leistungsfähige Systeme lassen sich so nicht bauen. Die Heatpipe braucht auch viel Platz, um die Abwärme schnell genug ableiten zu können. Eine Wasserkühlung hingegen kann zur Not außerhalb des Gehäuses betrieben werden, und sie ist sehr leise. Für starke, leise Rechner bietet sie sich regelrecht an. Doch wie funktioniert sie eigentlich?
Die wichtigsten Teile einer Wasserkühlung sind Kühlkörper, Pumpe und Radiator. Der Kühlkörper nimmt die Abwärme am Prozessor auf und leitet sie an das Wasser im Kühlsystem weiter. Die Pumpe pumpt es durch eine Schlauchverbindung zum Radiator, wo das Wasser seine Abwärme an die Umgebungsluft abgibt. Den Radiator kann man sich wie den Heizkörper in der Wohnung vorstellen, in den auch warmes Wasser gepumpt wird, um diese Wärme an den Raum abzugeben. Bei der Wasserkühlung wird das Wasser anschließend wieder zum Kühlkörper gepumpt und der Kreislauf beginnt von vorne.
Wasserkühlungen werden nach zwei verschiedene Prinzipien der Kühlung unterschieden: Die aktive und passive Kühlung. Passive Systeme leiten die Wärme über einen großen Radiator ab. Ein großer Radiator hat eine große Kontaktfläche, auf der das Wasser mit der Umgebungsluft in Berührung kommt. Es kühlt sich schneller ab. Aktive Systeme benutzen einen Lüfter, um die Abwärme vom Radiator weg zu bewegen. Sie können kleiner gebaut werden, haben dann aber wieder das Problem mit dem Lüfterlärm.










