Studium zum Games Programmierer

Games Programmierer haben sich früher die Grundlagen für ihren Beruf meist selbst beibringen müssen. Erst nachdem sie sich in ihrer Freizeit lange mit dem Thema befasst hatten, konnten sie sich an eine Bewerbung bei einem der größeren Studios wagen. Mit der Zeit kamen aber immer mehr Fachkräfte in die Branche, denen man nur noch die spielespezifischen Details beibringen musste. Es handelte sich dabei vor allem um Informatiker.

Inzwischen ist die Spieleindustrie ein Milliarden Euro Geschäft geworden und deshalb werden in Deutschland seit einigen Jahren gezielt Fachleute für die Branche ausgebildet. So gibt es den Game Designer als offiziellen Ausbildungsberuf mit IHK Abschluss. Zudem werden immer mehr spezielle Studiengänge in dem Bereich angeboten.

Hier geht die Bandbreite von Schwerpunkten bis hin zu eigenen Studiengängen. Bei den Schwerpunkten spezialisiert sich der Student im Rahmen seines Studiums auf das Programmieren von Spielen. Es gibt aber auch Studiengänge, die komplett auf die Spieleindustrie ausgerichtet sind.

Unterstützung aus der Industrie

Die Industrie kooperiert oft mit Ausbildungseinrichtungen. Aus diesem Grund gibt es spezielle Ausbildungsstellen, bei denen der angehende Spieleprogrammierer bereits einen Vertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen hat, dort Praxiserfahrung sammeln und nach seiner Ausbildung gleich einsteigen kann.

Wer Spieleprogrammierer werden will hat bei aktuellen Spielen die Gelegenheit auf einfache Weise in das Gebiet hereinzuschnuppern, denn diese bieten oft die Möglichkeit sie mit Skriptsprachen zu modifizieren. Eine bekannte Vertreterin dieser Sprachen ist Lua, mit der schnell und einfach Plugins, beispielsweise für Rollenspiele, programmiert werden können. Scriptsprachen sind relativ leicht zu lernen und so kann man schon weit vor dem Studium testen, ob Games Programmierer wirklich das richtige Berufsziel ist.